Rückblick und Bildergalerie
mehrDüsseldorf/Münster. Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat heute die 34 Kommunen, die sich am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive NRW“ beteiligt haben, über den Ausgang der Juryentscheidung informiert.
mehrMotto: „freiRAUM“
Der Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ für das Jahr 2012 ist gestartet. Bis zum 10. November 2011 haben die Kommunen in NRW Zeit, gemeinsam vor Ort Projekte und Prozesse zu initiieren, die die Entwicklung der Städte und Ortskerne unterstützen und in gewohnter kreativer und ideenreicher Art und Weise zu präsentieren.
mehrKöln / Münster. Mit dem traditionellen Städtetreffen der im Landeswettbewerb erfolgreichen Städte startet „Ab in die Mitte!“ mit dem Jahresmotto: „INNENhandelnSTADTverwandeln“
mehrHarry Kurt Voigtsberger — NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr — zu Fragen der Stadt- und Einzelhandelsentwicklung in Nordrhein-Westfalen.
mehrZwölf NRW-Kommunen laden 2011 ein zu „Ab in die Mitte!“
Motto: „INNENhandelnSTADTverwandeln“
mehrStart des „Ab in die Mitte!“ Wettbewerbes 2011: INNENhandelnSTADTverwandeln
mehr20 nordrhein-westfälische Städte und Gemeinden haben ihre Zentren in den vergangenen Wochen unter dem diesjährigen „Ab in die Mitte!“-Motto STADT:KERN:GESUND vorgestellt. Im dritten und letzten Teil der Reihe berichtet das handelsjournal über die Konzepte der weiteren Siegerstädte 2010.
mehr„Ab in die Mitte!“ 2011: Ausschreibung kommt Ende August
mehrDie wesentliche Zielsetzung der City-Offensive NRW besteht darin, die Zentren als Orte des Handels, der Kunst, Kultur und Freizeit, des Wohnen und Arbeitens stärker und dauerhaft im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verankern.
Die Innenstädte und Ortszentren sollen gestärkt werden
Zur Unterstützung dieses Hauptziels ist es sinnvoll und notwendig, die verschiedenen Aktivitäten von Land, Kommunen, Handel und Wirtschaft zusammenzuführen (Public-Private-Partnership) sowie Synergien zu nutzen und neue kommunikative Netzwerke zu schaffen. Es gilt, die Anstrengungen der Stadterneuerung im öffentlichen und privaten Bereich mit neuen Impulsen für mehr Erlebnisqualität und höhere Verweildauer kreativ und ideenreich zu verbinden. „Ab in die Mitte!“ ruft in diesem Zusammenhang in jedem Jahr ein besonderes Motto aus, an dem sich die Beiträge der Kommunen orientieren sollen.
Neben neuen Impulsen für die Implementierung von Stadtmarketing-Organisationen und der Entfaltung nachhaltiger Stadtentwicklungs-
strategien geht es dabei auch darum, die kulturelle Identität der Städte zu stärken, die Multifunktionalität urbaner Strukturen zu fördern und zu erhalten sowie die Zentren für ein breites Besucherspektrum zu öffnen. Nicht zuletzt muss dabei auch die Bürgerbeteiligung gefördert werden. Denn nur wenn es gelingt, dass alle für die Innenstadt relevanten Akteure – also auch die Bürgerinnen und Bürger – „an einem Strang ziehen“, kann es gelingen, der zunehmenden Verödung und Uniformierung der Innenstädte zu begegnen.
Ausgehend vom Leitbild der europäischen Stadt sind Innenstädte multifunktionale Stätten mit vielfaltigen, sich zum Teil widersprechenden
Funktionen und Prinzipien. Sie sind Orte der Begegnungen, des Austausches und der Identifikation sowie ein Spiegelbild lebendiger und zukunftsorientierter Gesellschaften. Dabei werden Innenstädte, Ortskerne und Stadt-teilzentren von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wie der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, dem gesellschaftlichen Handeln, der Ausübung von Dienstleistungen oder wichtigen kulturellen Entwicklungen.
Städte und Ortskerne sind stets ein Spiegelbild der demografischen, ökonomischen, ökolo-gischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen. Die Anpassung an aktuelle Veränderungen ist daher eine Daueraufgabe für die Stadtentwicklung. Städte durchleben einen fortlaufenden Funktions- und Strukturwandel, der zukünftig vornehmlich mit Stagnation und Schrumpfung verbunden sein und die Zentren vor immer neue Herausforderungen stellen wird. Dabei müssen städtebauliche und strukturelle Entwicklungen vorangetrieben werden, die mit langwierigen Entscheidungsprozessen und vielfältigen Diskussionen über die Zukunfts-fähigkeit der Innenstädte einhergehen. Angesichts dieser Aufgaben haben Bund und Länder mit der Städtebauförderung einen Schwerpunkt zur zukunftsfähigen Entwicklung der Innenstädte gesetzt.
